Feste Darreichungsformen

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Pulver: Stellen – in der Regel – Gemische mehrerer Festkörper dar. Sie können durch Zwischenbehandlungsschritte wie etwa Sieben oder Mahlen, in ihrer Konsistenz beeinflusst werden, sodass bspw. physikalische Eigenschaften wie etwa die Schütt,- oder Stampfdichte verändert werden können. Gerätschaften: Glass Mischer, Erweka Mischer

Beispiele unserer Standmittel : Glucose-Toleranztest, Chloramin-T Pulver zur ärztlichen ad-hoc-Herstellung einer desinfizierenden Lösung, etc.

Tabletten: Sind die mittlerweile häufigste pharmazeutische Darreichungsform. Günstig in der Herstellung bei guter Dosiergenauigkeit der Einzelform. Tabletten können durch mehrere Verfahren hergestellt werden. In der VITA Apotheke werden „klassische“ Tabletten mittels Verpressen oder im Rahmen des Dispetron Verfahrens hergestellt. Gerätschaften: Korsch EK „0“ (klassisch) mit einem Ausstoß von ~ 2500 Tabletten/Stunde sowie Hamilton Pumpen (Dispetron).

Beispiele: Tizanidin 5 mg MR (modified release) Tabletten- viertelbar (klassisch), Norethisteronacetat Tabletten 0,5 - 3,5 mg (Dispetron).

Kapseln: Können technologisch grob in Weichgelatinekapseln (dienen insbesondere zur Aufnahme von lipophilen Lösemittelsystemen bzw. Wirkstoff, die in lipophilen Hilfsstoffen eingebettet sind) und Steckkapseln unterteilt werden. Bei letzteren erfolgt die Einbringung der -trockenen- Füllung in das Unterteil, das Verschließen mit dem Oberteil erfolgt in einem zweiten Schritt. In der VITA Apotheke stellen wir nur Steckkapseln her, und zwar in den Kapselgrößen „0“ und „2“. Zur Anwendung kommen Gelatinekapseln und „vegetarische“ HPMC Kaspeln. Gerätschaften: MG2 „Labby“ - Stückzahlen ca. ~3000 / Stunde.

Beispiele: Melatonin 5 mg Kapseln, Zinkgluconat Kapseln, etc.